Weiterbildungsangebote 

Mitarbeitende im Ganztag, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie pädagogische Mitarbeitende in Schulen sowie in der Arbeit mit Gruppen finden hier zusätzliche spannende Seminare.

Auf der Seite "Lebenswelt Schule" gibt es viele weitere Bildungsangebote!

In unseren Kursen können Teilnehmenden ihre Handlungskompetenz erweitern oder reflektieren. Unsere Referierenden greifen immer wieder die Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf und vermitteln viel Praxiswissen - alles interaktiv und mit hohem Spaßfaktor.

Seit dem Programm 2024/2025 wurde ein Extrabereich mit Angeboten für Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter geplant.

Unser MEDETO-Team (Mediator:innen für Demokratie und Toleranz) aus dem Fachbereich "Jugendhilfe/Schule" hat neben Angeboten/Trainings für Kinder auch Angebote für Fachkräfte im Programm. Hier dreht es sich um Frühprävention von Gewalt, Ausgrenzung und Vorurteilsbildung. Dei Verknüpfung von Theorie und Praxis steht im Zentrum. Das Gelernte kann direkt in den eigenen beruflichen Alltag übertragen werden.

Gut zu wissen: Viele unserer Kursangebote gibt es auch als Teamschulung. Gerne vereinbaren wir für Ihre individuellen Bildungswünsche Termine in Ihren Einrichtungen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


Zu den Anmeldebedingungen


Infos und Anmeldung zu den Kursen:
Martina Lübbers und Christiane Hembrock
buergerhof@jfd-rheine.de
05971/91448-190

Ansprechpartnerin und Bildungsberaterin:
Bruni Dierkes-Zumhasch
Brunhilde.Dierkes-Zumhasch@jfd-rheine.de
05971/91448-191

 

Hier sind die Angebote der Rubrik:

Kursdetails
Veranstaltung "Hochsensible Kinder verstehen und begleiten - Vortrag" (Nr. 03-16) wurde in den Warenkorb gelegt.

Hochsensible Kinder verstehen und begleiten - Vortrag

Anmeldung möglich ( 17 Plätze sind frei)
Kursnr. C11.03-16
Beginn Mo., 14.09.2026, 18:00 - 21:00 Uhr
Dauer 1 x abends
Kursort online
Gebühr 89,00 EUR
Teilnehmende 8 - 20

Kursbeschreibung

Zielgruppe: Lehrer:innen, Erzieher:innen, pädagogische Fachkräfte, Schulpsycholog:innen, Kinderärzt:innen, Kindertherapeut:innen

Thema: Hochsensibilität - ein Temperament zwischen Wahrnehmungsbegabung und Reizüberflutung
Vermutlich begegnen Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag immer wieder Kinder, die anders sind als andere Kinder, die aus der Reihe fallen, sich vielleicht schlechter in die Gruppe integrieren lassen und Sie fragen sich was, mit dem Kind los ist, was ihm möglicherweise fehlt und wie Sie ihm helfen können. Möglicherweise handelt es sich hier um ein hochsensibles Kind.
Hochsensibilität ist eine besonders ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit und betrifft laut Forschungen der amerikanischen Psychologin Elaine Aron ca. 15 - 20% der Menschen. Hochsensible Kinder fallen meist schon im Kleinkindalter auf, z.B., weil sie im Gegensatz zu ihren Altersgenossen deutlich empfindsamer/vorsichtiger, mitunter auch ängstlicher/in-sich-gekehrter, aber auch phantasievoller/begeisterter wirken. Einige hochsensible Kinder benehmen sich wie die "Prinzessin auf der Erbse". Gerade jüngere Kinder und Teenager neigen dazu, "zwei Gesichter" zu haben - in einem Moment wirken sie ruhig und gelassen, im nächsten Moment schreien, toben und heulen sie vor Zorn und Wut.
Hochsensible Kinder weisen ein empfindlicheres Nervensystem auf, was bedeutet, dass sie nicht nur mehr Reize aufnehmen, sondern diese auch neuronal um ein vielfaches tiefer verarbeiten als ihre normal sensiblen Altersgenossen, was zu intensiverem, oft auch differenzierterem Erleben führt. Das bedeutet, dass ein hochsensibles Kind eine enorme Anpassungs- und Denkleistung vollbringen muss, um seine vielschichtigen Wahrnehmungen und Gefühle einordnen und zwischen wichtiger und unwichtiger Information unterscheiden zu können. Es erlebt Gefühle oftmals wie durch einen dauerhaft eingeschalteten Verstärker, d.h., es ist auf emotionaler Ebene maximal beansprucht. Darum birgt das ständige "auf Draht Sein" des hochsensiblen Nervensystems aber auch die Gefahr einer Überreizung, so dass sich vor allem ihr individuelles Erleben von Stress auch oft über den Körper ausdrückt. Psychosomatische Erscheinungen wie Kopf- und Bauchschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Schlafstörungen oder nervöse Tics sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit.

Inhalt: Onlinevortrag
Die Referentin geht gern auf Fragen aus der Praxis der Teilnehmenden ein.

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Projekte

  • "Vielfalt tut gut" - für Kitas
  • "Deine Stadt wird Heimat"
  • "Angebote zur Teamentwicklung für Mitarbeiter des offenen Ganztages"

Ansprechpartnerin

Lina-Sophie Nackat
Hansaallee 9
48429 Rheine

05971/91448-141
Lina-Sophie.Nackat@jfd-rheine.de