Integration und Förderung junger Menschen

Die Projekte werden von pädagogischen Fachkräften organisiert sowie durchgeführt und finden in der Regel einmal wöchentlich für zwei Unterrichtsstunden statt. Sie orientieren sich an den Bedürfnissen der Schüler und bieten ihnen einen geschützten Rahmen und die Möglichkeit, das eigene Wissen udn Können zu erweitern.

Die Jugendlichen lernen in Peerproups von- und miteinander. Im Fokus steht dabei die Chancengleichheit, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Ethnien.

Ziele der Projekte sind die gesellschaftliche Integration und die Förderung junger Menschen in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten.


Die "Trainingsraum-Methode" - Umgang mit Unterrichtsstörungen

Der jfd arbeitet seit 2011 erfolgreich im Rahmen der "Trainingsraum-Methode".

Das Konzept „Raum für Pädagogik“ ist an diese Methode angelehnt und wurde in Kooperation mit der Overberg-Hauptschule Rheine entwickelt und wird dort mit Erfolg eingesetzt.
Grundgedanke des Konzepts ist, dass eine erfolgreiche Erziehung nur dann gelingen kann, wenn alle, die zum Lebensraum "Schule" gehören, vertrauensvoll zusammenarbeiten und dieselben Ziele verfolgen.

Das Arbeiten nach der Trainingsraum-Methode verhilft Schülern, Eltern und Lehrern, eine Partnerschaft einzugehen, die von gegenseitigem Respekt getragen ist.
Die Grundlage hierfür ist die Anerkennung klarer Regeln und klarer Konsequenzen.

Eigenverantwortlichkeit stärken

Das Konzept strebt die Stärkung der Eigenverantwortung von Schülerinnen und Schülern an. Sie sollen die Fähigkeit erlangen, ihr eigenes Verhalten so auszurichten, dass die Rechte anderer nicht verletzt werden.
Sie lernen, sich selbst für einen störungsfreien Unterricht verantwortlich zu fühlen, die Lehrer helfen ihnen dabei, dieses Ziel zu erreichen. Nur so können Bewältigungsfertigkeiten angeeignet werden, die einen störungsfreien Unterricht und positiveren Umgang miteinander ermöglichen.



Wahlmöglichkeit - im Klassenraum bleiben oder in den Trainingsraum gehen

In diesem Rahmen haben die Schüler Wahl- und Entscheidungsfreiheiten; Voraussetzung ist, dass sie die Konsequenzen ihres eigenen Verhaltens erkennen und ihr Handeln danach ausrichten.
Sie können sich nach einer Unterrichtsstörung entscheiden, im Klassenraum zu bleiben oder in den Trainingsraum gehen. Diese Entscheidungsfreiheit haben sie bei einer weiteren, zweiten Störung nicht mehr und müssen sofort den Trainingsraum aufsuchen.
Der Trainingsraumlehrer ist für die Schüler da, die sich für den Trainingsraum entschieden haben und damit zeigen, dass sie Hilfe und Unterstützung brauchen, weil sie sich nicht an Regeln halten können.

Nachdenken über eigenes Verhalten

Im Trainingsraum findet ein vertiefendes Nachdenken über das eigene Verhalten statt. Mit Unter-stützung der pädagogischen Fachkraft soll der Schüler nun Ideen entwickeln und darüber nachdenken, wie er es schaffen kann, sich demnächst besser an die Regeln zu halten. Der Trainingsraum hat das Ziel, die soziale Kompetenz des Schülers zu erweitern.

Auch Elterngespräche sind ein wichtiger Bestandteil der Methode; sie unterstreichen das Ziel, die Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule zu festigen.

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Corina Friedrichs
Schleupestraße 13
48431 Rheine

05971/91448-23
Corina.Friedrichs@jfd-rheine.de